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der klapperstorch und die drei bestien


was an der überschrift wie der anfang eines märchens klingt ist aber ganz und gar keines ... ich fuhr am montag den 18. mai frühmorgens mit der fähre “sinke sachte“ ( name frei erfunden ) von porlamar hinüber zum festland. das große geld lockte und nachdem ich drei tage zuvor von meiner neuen liebe daimy erfahren hatte das sie schwanger sei und wir ein kind zu erwarten haben, umso mehr. hat sich die mühe in kuba also gelohnt, was aber wenn das kind viel dunklere haut hat wie seine mutter, oder es schon im spätherbst das licht der welt erblickt ...

ich konnte während der gesamten überfahrt beobachten wie zwischen den holzplanken -zig liter wasser pro minute ins innere des bootes gelangten, die wasserlinie war schon im hafen nicht mehr auszumachen da anstatt der 29 zugelassenen passagiere fast die doppelte kapazität erreicht war, zuzüglich fracht. das boot kam aber trotzdem nach einer stunde in chacopata sicher an und jean-marc erwartete mich bereits. der gebürtige franzose hat ein hotel mit marina ( www.medregalvillage.com ) aufgrund einer empfehlung kam er auf mich zu um für den französischen besitzer einer 12,5 m ketsch das komplette stehende gut zu erneuern. nach knapp 1 ½ weiteren stunden fahrt in einem kleinbus bis zum “arsch der welt“ wie er selbst diesen ort in der dürrelandschaft der halbinsel araya bezeichnete, erreichten wir seine oase, ein gelände von mehreren hektar größe, mit üppiger vegetation und schönen gebäuden im traditionellem stil erbaut. mein plan sah bis hier vor die letzte fähre zurück auf die insel nachmittags um drei zu nehmen. es war bereits halb zwölf und mir stand noch einiges bevor, zunächst einmal ein kühles bier. dann fragte jean-marc ob ich hunger hätte, es sollte um eins mittagessen geben. also war mir klar das die rückfahrt auf den nächsten tag verschoben werden müsse. ich machte mir ein bild vom schiff, nahm maße und rechnete für das angebot ... zimmer 21 war bereits seitens des chef´s für mich reserviert da er auch keine lust mehr hatte dieselbe strecke nochmals hin und zurück zu fahren.

zurück in porlamar widmete ich mich fortan der vorbereitung meines auftrages, holte preise ein und klärte technische fragen mit fachleuten in deutschland. zeit für die realisierung der arbeiten bleibt mir bis ende september, ein gutes omen, muß ich doch erst ware bestellen und den transport meiner werkzeuge und materialien organisieren. donnerstag abend begab ich mich dann mit dem rad auf den weg zum hotel españa um einige dosen bier aus dem kühlschrank zu holen die ich mit emil am plaza bolivar trinken wollte. als ich die avenida santiago mariño abwärts fuhr bekam ich plötzlich hundegebell und kleffen zu ohren ... drei straßenköter klebten mir an den fersen oder besser gesagt, mit ihren gefletschten zähnen waren sie meinen waden schon sehr nahe. was tun in dieser situation ? straßenköter sind eigentlich ängstlich, nur im rudel vergessen sie ihre angst. also entschloß ich mich zu altbewährter strategie “angriff ist die beste verteidigung“ und zog an meinen bremshebeln ... plautz, kopfüber den lenker, lag ich auf der strasse. die hunde rannten aufgrund des schreckens um ihr leben, mich warf es um wochen zurück im erfolg mit der besserung meines rückenproblems. schmerzgeplagt aber mit den besten pillen ausgestattet verbrachte ich den freitag im bett und dachte darüber nach ob rattengift ein probates mittel gegen strakö´s sei ´... eure tips und erfahrungen sind erbeten !

23.5.09 18:21
 


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